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Jahresrückblick 2010 des Bandonionvereins Carlsfeld e.V.
Die Musiker des Vereins bei einer Probestunde

Jahresrückblick 2010 des Bandonionvereins Carlsfeld e.V.

Zum 8. Mal veranstaltete der Bandonionverein Carlsfeld seinen Bandoniontag. Diesmal gastierte ein in künstlerischer Hinsicht großes Ensemble in Carlsfeld. Das „Quinteto Angel“ aus Berlin, eine der deutschlandweit besten Tangokapellen. Damit hatten die Besucher aus nah und fern ein unvergessliches Musikerlebnis. Das Ensemble mit Christian Gerber, Bandoneon, Frank Schulte, Klavier,

Bild: "Die Musiker des Vereins bei einer Probestunde"

Bernhard von der Gabelentz, Violine , Samuel Letzker, Cello und Rodolfo Paccapelo, Kontrabass, präsentierte die ganze Bandbreite des modernen Tangos in virtuoser, excellenter Spielweise und erntete stürmischen Beifall.


Bandoneonist Christian Gerber (Bild links)
würdigte die Carlsfelder Bandoneontradition und betonte, dass er ein Instrument aus Carlsfeld spielt, ein neues Bandoneon aus der Werkstatt von Robert Wallschläger,
der seit 2007 hier wieder hochwertige Instrumente baut.

Auch einheimische Musiker trugen eindrucksvoll zum Gelingen des Konzertnachmittags bei. So bewies das Orchester des Bandonionvereins Carlsfeld in mitreißender Weise, dass in Carlsfeld die Bandonionmusik hingebungsvoll gepflegt wird. Sie brachten u. a. mehrstimmige Stücke zu Gehör, die das Ringen der Musiker um ein hohes spielerisches Niveau eindrucksvoll bewiesen. Großen Anteil an diesem Erfolg hat Orchestermitglied Rico Schneider. Er arrangiert immer wieder Melodien fürs Bandoneon und erweitert damit das Repertoire des Orchesters.


Zur Freude der Zuhörer bereicherte Bandonionvirtuose Manfred Claus aus Oelsnitz im Erzgebirge das Programm mit einem Medley deutscher Tangos.

 

Beeindruckend waren die Soli der jüngsten Orchestermitglieder, mit denen sichtbar wurde, wie engagiert man in Carlsfeld um jungen Nachwuchs für die Bandonionmusik ringt. Der 13jährige Valentin Mende bot einen furiosen Bravourgalopp aus „Zirkus Renz“. Anne Heinz, 12 Jahre alt, präsentierte souverän den Tango „Frühlingserwachen“ von Bettina Born . Die beiden jungen Spieler erhalten seit 2 ½ bzw. drei Jahren Bandonionunterrich bei Robert Wallschläger. Sie erhielten Riesenbeifall. Auch der jüngste Musiker, der 6jährige Paul Riedel, trug sein Bergmannslied „ s' Afahrn“ fehlerfrei vor und wurde vom Publikum gefeiert.

Ein bewegender Augenblick war es, als das Orchester sein verstorbenes Mitglied Gerhard Ziener mit dessen Lieblingsmelodie „Amazing Grace“ ehrte. Die Witwe des Verstorbenen, Gerhild Ziener, übergab dem Bandonionverein das Bandonion des Verstorbenen mit den Worten: „Ein Instrument, das nicht gespielt wird, verliert seine Stimme“.


Mit einem eigenen kurzen Programm verliehen die Zwillingsbrüder Bernd und Rolf Junghans, Mitglieder des Bandonionorchesters Dresden, dem Konzert eine weitere Klangfarbe.
Ihre punkt-genaue, virtuose Spielweise wurde von den Zuhörern mit viel Applaus gewürdigt.
Mit dem Stück „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ brachten sie zudem eine Melodie zu Gehör, die bisher noch nie auf dem Bandonion erklungen ist.

 

 

Neue Bandonion- und Konzertinaspieler in Carlsfeld

Das Streben, weitere, vor allem junge Leute, als Bandonion- bzw Konzertinaspieler zu gewinnen, hatte auch die Vormittagsstunden des 2. Mai in Carlsfeld geprägt.
Wie im Vorjahr fand wieder ein Schnupperkurs für das Erlernen dieser Instrumente statt. Robert Wallschläger, weitere Mitglieder des Carlsfelder Bandonionorchesters sowie die Konzertinaspieler Andreas Riedel und Jens Schmiedel fungierten als Kurzzeit-Musiklehrer und bemühten sich, etwa acht jungen und älteren Interessenten die ersten praktischen Kenntnisse an den zur Verfügung gestellten Instrumenten beizubringen. Zum Schluss konnten alle Teilnehmer schon eine einfache Melodie spielen.

Das Carlsfelder Bandonion -Orchester wirkte weiterhin im Juni zum Jubiläum der „Stöckwurzeln“ und zum Bandonionfestival im Oktober in Carlsfeld mit.

15., 16. und 17. 10. 2010 / Bandonionverein Carlsfeld e.V. Reges Besucherinteresse an Carlsfelder Handzuginstrumentenbau Am Rande des Bandonionfestivals nutzten rund 120 Besucher aus nah und fern die Tage der offenen Tür in der Meisterwerkstatt von Robert Wallschläger in Carlsfeld, um dem jungen Handzuginstrumentenbauer bei der Arbeit zuzusehen und einen Eindruck von den hohen und vielfältigen Anforderungen Musikinstrumentenbaues zu gewinnen. Auch die umfangreiche Bandonionsammlung und die historischen Dokumente zur Geschichte des Bandonions, die Klaus Wallschläger, der Vorsitzende des Bandonionvereins, gesammelt hat, fanden großes Interesse. Unter den interessierten Besuchern waren auch die sechs Bandoneonisten der argentinischen Gruppe „Sueno de Bandoneon“, die die Festivalgäste mit ihrer Musik begeistert hatten.

Musiker der Gruppe: Sueno de Bandoneon
Aber auch außerhalb ihres Heimatortes sind die Carlsfelder Bandonionspieler präsent...


Aber auch außerhalb ihres Heimatortes sind die Carlsfelder Bandonionspieler gern gehörte Gäste. So spielten sie am 1. Advent 2010 in der Stadthalle Chemnitz zu den Tagen der erzgebirgischen Folklore, erfreuten am 2.und 3. Advent 2010 die Musikfreunde in Schneeberg in der „Goldenen Sonne“, waren im Mai dieses Jahres in Trieb im Vogtland beim Heimatverein des Ortes zu Gast und spielten im Juli zur Zwotaer Kirmes sowie im September zu den Zwotaer Harmonikatagen.

 

 

 

 

Advent 2010 in Schneeberg in der „Goldenen Sonne“
Jahresabschlussfeier 2010 des Bandonionvereins Carlsfeld e.V.

Am 4. Dezember trafen sich die Mitglieder des Bandonionvereins im Gasthaus “Zur Talsperre” zu ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier. Der Vorstand des Bandonionvereins bedankt sich bei allen Musikern, Freunden und Sponsoren, die zu dieser erfolgreichen Arbeit im Jahre 2010 beigetragen haben.

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