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Jahresbilanz 2007
Jahresrückblick 2007 Viele neue Fans fürs das Bandonion gewonnen Bandonionverein Carlsfeld wurde fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Region – Gewachsene musikalische Qualität und gute Nachwuchsarbeit Der Bandonionverein Carlsfeld e. V. hat sich im kulturellen Leben der Region einen festen Platz erobert. Bei vielen Veranstaltungen und Festen in den Städten und Gemeinden unserer Gegend im Jahre 2007 wirkten die Musiker des Bandonionvereins erfolgreich mit. Grund dafür sind wachsendes Können durch fleißige Probenarbeit, musikalische Vielfalt und die Mitwirkung weiterer, besonders junger Spieler, die eifrig lernen und um gute Leistungen miteinander wetteifern. Das Bandonion, das einst in unserem Ort in hoher Qualität produziert wurde, gewann in diesem Jahr viele neue Freunde in nah und fern. Dem Verein traten 2007 zehn neue Mitglieder bei, darunter 7, die Bandonion spielen oder es erlernen. Zu dem nun aus 17 Musikanten bestehenden Klangkörper zählen auch ein Schlagzeuger und ein Sänger. Überzeugend wurden dieser Qualitätszuwachs und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit während des Konzertes des Vereins im Mai und zum Bandonionfestival im Oktober in Carlsfeld sichtbar. Bei diesen Konzerten im neueröffneten „Grünen Baum“ und in der Trinitatiskirche demonstrierten die Spieler neben der traditionellen Bandonionmusik ihre Hinwendung zu moderner Musik, wie Swing, Rock, Pop und Musical. Natürlich fehlte auch der Tango nicht im Repertoire. Sie meisterten auch klassische Stücke. Außerdem gaben junge Nachwuchsspieler wie die zehnjährige Anne Heinz und der elfjährige Valentin Mende ihr Debüt. und bewiesen nach wenigen Monaten Bandonionspiel bereits gutes Können.
Anne Heinz und Valentin Mende, die jüngsten Spieler des Bandonionverein Carlsfeld. Das wurde auch von den international bekannten Künstlern Victor Villena (Paris), Rudolfo Uhlig (Las Palmas) und Klaus Gutjahr (Berlin), die diesen Bandonionhöhepunkten in Carlsfeld besondere Glanzpunkte verliehen, hoch anerkannt.
Die Carlsfelder Bandonionmusiker traten außerdem auf der „Grünen Woche“ in Berlin auf, gestalteten das Fest zum hundertjährigen Bestehen des Auersberghauses mit, spielten in der „Goldenen Sonne“ in Schneeberg, zur 750-Jahrfeier in Bockau, zum Parkkonzert in Bad Schlema, zur Zwotaer Kirchweih, zum Hammerfest in Wildenthal und zum 10jährigen Bestehen des Akkordeonorchesters „Gehlner Extravaganten“ in Gelenau. Außerdem wurden Hutznabende mit dem Männerchor und dem gemischten Chor in Eibenstock gestaltet. Viele neue musikalische Impulse erhielten die jungen Bandonionspieler des Vereins im Sommer bei einer gemeinsamen Konzertreise mit dem Akkordeonorchester Gelenau durch Schweden. Neben dem Akkordeonorchester Gelenau pflegt der Bandonionverein auch die Zusammenarbeit mit den „Stöckwurzeln“ aus Carlsfeld, durch die ein erfolgreicher „Elfentango“ entstand, der das Zeug zu vorderen Plätzen in Hitparaden hat. Carlsfelder Bandonionmusik ist nun auch auf einer CD mit dem Titel „Bandonionklänge“ zu hören. Sie wurde in diesem Jahr produziert und beinhaltet 12 Titel. Der Bandonionverein gestaltete eine Broschüre “Carlsfeld und das Bandonion“ in der über die Bandoniongeschichte des Ortes und die Arbeit des Vereins in Wort und Bild informiert wird. Beide Produkte wurden von Leader+ finanziell gefördert. Mit Freude und Hoffnung erlebten die Mitglieder des Vereins, dass in Carlsfeld wieder Handzuginstrumente gebaut und repariert werden. Das junge Vereinsmitglied Robert Wallschläger, der die musikalische Arbeit des Vereins gemeinsam mit Rico Schneider aus Zwota maßgeblich mitgestaltet und fünf junge Bandonionspieler ausbildet, eröffnete im Juni seine Meisterwerkstatt im Ort. Renommierte Künstler wie Rudolfo Uhlig und andere, die ihre Instrumente Robert zur Reparatur anvertrauten, bescheinigten dem jungen Meister bereits ausgezeichnete Qualtitätsarbeit. Während des Bandonionfestivals im Oktober hatte Robert seine Werkstatt für Besucher geöffnet. Etwa 150 Interessenten kamen und informierten sich über Musik und Technik des Bandonions und anderer Handzuginstrumente. Auch zum 13. Klingenthaler Harmonikatreffen gestaltete Robert Wallschläger in Zwota einen Workshop über das Bandonion, der große Resonanz fand. Der Verein ist seinem Ziel , dem Bandonion und seiner Musik wieder zu Popularität und Ansehen zu verhelfen, ein Stück nähergekommen. Doch viel bleibt noch zu tun.
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